Schwingklub Fricktal

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Nordwestschweizer Schwingfest in Therwil

Michael Mangold wieder mit Kranz

 

Martin Hersche gewinnt sein erstes Kranzfest

 

Der Appenzeller Martin Hersche gewinnt in Therwil sein erstes Kranzschwingfest. Michael Mangold, Hellikon, bestätigt mit seinem erneuten Kranzgewinn, dem ersten an einem Teilverbandsfest, seine gute Form.

 

Hans Zemp

 

Therwil / Möhlin. Das diesjährige Nordwestschweizer Schwingfest in Therwil wartete mit verschiedenen Höhepunkten auf. Vor 5000 Zuschauern zeigten die 129 Aktiven von Beginn weg gute Schwingerkost. Die starken Gäste aus den andern Teilverbänden setzten dem Geschehen den Stempel auf. Im Anschwingen erwischte der Appenzeller Martin Hersche den Aargauer Eidgenossen Christoph Bieri und der Berner Matthias Aeschbacher,  zeigte dem Lenzburger Neueidgenossen seine Stärken. Die beiden Luzerner Joel Wicki und Sven Schurtenberger stellten mit Bruno Gisler, respektive Patrick Räbmatter. Mario Thürig musste dem Appenzeller Marcel Kuster das längere Ende überlassen. Während des ganzen Tages behielten die Gäste die Dominanz in ihren Reihen, teilweise dicht gefolgt von den Nordwestschweizer Spitzenleuten. Nach je fünf Siegen wurden Aeschbacher und Hersche zum Schlussgang aufgerufen. Diesen entschied der Appenzeller nach 4.30 Minuten mit einem wuchtigen Brienzer zu seinen Gunsten. Damit sicherte sich Hersche überraschend seinen ersten Sieg an einem Teilverbandsfest. Der in Mumpf wohnende und für Baden-Brugg schwingende Samuel Bearda und der Solothurner Matthias Imobersteg erkämpften sich ihren ersten Kranz.

 

Starker Michael Mangold

Im Wettkampf standen auch zehn Fricktaler. Michael Mangold erwischte einen guten Tag, obwohl er bei der Einteilung keinen Bonus genoss. Dass er gegen Matthias Aeschbacher und Bruno Gisler den Kürzeren zog, musste erwartet werden. Dass er aber den Mümliswiler Marcel Kropf mit einem Überwurf platt erwischte, war schon ein Meisterstück. Aber auch Gian Büttler, Daniel Lisser und Klemens Stegmüller mussten die Stärken des jungen Fricktalers akzeptieren. Mit seiner Tagesleistung hat er sich den Kranz mehr als verdient.

David Schmid spürt noch die Folgen der langen Zwangspause wegen seiner Knieverletzung und den damit verbundenen Trainingsrückstand. Nur Aeschbacher besiegte ihn mit Kopfgriff. Mit Kuster konnte und mit Simon Stoll musste der Fricktaler stellen. Der Gang mit Stoll kostete ihm schliesslich den Kranz. Stark legten sich auch Simon Müller und Samuel Schmid ins Zeug. Beide entschieden drei Kämpfe zu ihren Gunsten und stellten einmal. Martin Mangold hatte sich nur gerade dem Solothurner Urs Hauri zu beugen. Mit Lars Voggensberger und Johann Scherrer stellte er. Seine drei weiteren Zweikämpfe zu seinen Gunsten reichten wegen der fehlenden Maximalnoten nicht ganz zum ersten Kopfkranz.

Marco Reimann und Florian Bieri teilten ihre Arbeit in drei Siege und drei Niederlagen. Um den Kranz schwingend musste Florian Bieri anerkennen, dass der Eidgenosse Marcel Kuster doch noch stärker ist als er. Für Jan Müller, Christian Müller und Yannik Körkel war der Wettkampf nach vier Kämpfen beendet.

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Foto2Michael Mangold, oben, auf dem Weg zu seinem nächsten Kopfkranz. Gian Büttler muss sich dem Fricktaler beugen (Fotos: Hans Zemp)

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